Urologische Diagnostik

Urologische Diagnostik
  • Anamneseerhebung
  • Ultraschall des Beckens (Niere, Blase, Hoden)
  • Transrektaler Ultraschall der Prostata
  • Befundbesprechung und Empfehlungen

Die moderne Urologie umfasst die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Harnsystems und der Geschlechtsorgane. Aufgrund der Prävalenz urologischer Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten sowie der Risiken einer verzögerten Diagnose ist die urologische regelmäßige präventive Diagnostik für Männer, Frauen und Kinder von enormer Bedeutung.

Insbesondere stellen kongenitale Anomalien des Urogenitaltrakts (z.B. Urethrastriktur) die häufigste Art von Anomalien in den menschlichen Körper dar und kann oft die Ursache von vesikoureteralem Reflux sein. Wenn die Diagnose falsch ist, führen Harnwegsinfektionen, die durch die oben genannte Anomalie verursacht werden, häufig zur Dialyse, während bei einer rechtzeitigen korrekten Diagnose ein minimalinvasiver Eingriff Nierenschäden verhindern kann.

Ein weiteres Beispiel für die Notwendigkeit der regelmäßigen präventiven urologischen Untersuchungen ist Hodenkrebs – die häufigste Form der malignen Pathologie bei Männern unter 35 Jahren. Die Möglichkeiten der modernen Urologie erlauben es, diese Art von Pathologie praktisch in allen Fällen vollständig zu heilen, wenn diese rechtzeitig entdeckt wird.

Eine besondere Mission der urologischen Diagnostik ist die Erkennung von Tumoren der Harnwege, die bis zu 25% aller Krebsarten ausmachen. Insbesondere Prostatakrebs ist die häufigste Krebsform bei Männern. Regelmäßige urologische Untersuchungen, einschließlich des PSA-Tests, können den Tumor in einem frühen Stadium erkennen und vollständig heilen.

In Bezug auf die weibliche Urologie ist es extrem wichtig, solche Symptome wie Blut im Urin zu nachzuverfolgen, ein mögliches Anzeichen für Blasentumor. Die Todesrate durch diese Krankheit bei Frauen ist bemerkenswert höher als bei Männern, da oft das Vorhandensein von Blut im Urin mehrere Monate lang im Kontext der gynäkologischen Pathologie missinterpretiert wird.

Urologische Diagnostik im PRADUS Zentrum wird mit Hilfe modernster Technologien mit hohen Auflösung durchgeführt; darunter digitale Röntgengeräten, hochempfindliche Ultraschallgeräte etc. Die endoskopische Untersuchungen werden nur unter Verwendung fortschrittlicher Methoden durchgeführt (zum Beispiel: flexible Ureterorenoskopie); es ermöglicht eine Untersuchung auf eine für den Patienten schonende Art und Weise durchzuführen.