Aspirin reduziert das Risiko von Magen-Darm-Krebs

Auf der 25. Europäischen Gastroenterologischen Woche (Barcelona, ​​Spanien) wurden die Ergebnisse einer beispiellosen Studie zum Einfluss von Aspirin auf die onkologische Pathologieentwicklung, insbesondere auf maligne Tumoren des Gastrointestinaltraktes, veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass Aspirin den onkologischen Prozess – vor allem im Alter – verhindern kann.

Wie allgemein bekannt, ist die Inzidenzrate von Magenkrebs (Darmkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Darmkrebs) ziemlich hoch. Darüber hinaus sind onkologische Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes sehr heimtückisch und führen in der Mortalitätsstatistik der Krebserkrankungen.

Heute konzentrieren sich Experten mehr und mehr auf die Krebsprävention. Die US-amerikanische Preventive Services Task Force empfiehlt „eine niedrig dosierten Einnahme von Aspirin zur Primärprävention von [Kolorektalkrebs] bei Erwachsenen im Alter von 50 bis 59 [. ..] täglich mindestens 10 Jahre lang“.

Die Grundlage für die modifizierten Empfehlungen war folgende Studie. Prof. Kelvin Tsoi von der Chinesischen Universität Hongkong und seine Kollegen führten über einen Zeitraum von 10 Jahren eine umfangreiche Studie mit 600.000 Teilnehmern, um die präventive Wirkung der Einnahme von Aspirin auf die Entwicklung von Magen-Darm-Krebs zu untersuchen.

206.295 Teilnehmer im durchschnittlichen Alter von 67,5 Jahren nahmen Aspirin während ca. 7,7 Jahre bei einer Dosis von 80 mg. Die Autoren der Studie berichten: „Langfristige Einnahme von Aspirin verringert das Risiko der Krebsentwicklung im Verdauungstrakt um 24-47%.“ Das Risiko von Leber- und Speiseröhrenkrebs sank um 47%, Magenkrebs um 38% und Bauchspeicheldrüsenkrebs um 34%. Darüber hinaus wurde das Risiko für Darmkrebs um 24% gesenkt.

Es wurde weiterhin berichtet, dass die langfristige Aspirin-Einnahme auch das Risiko von Leukämie, Lungenkrebs und Prostatakrebs reduziert, aber leider nicht wirksam ist für solch maligne Krebserkrankungen wie: Brust, Blase, Nieren, multiples Myelom.